
Fernseh- und Radiolegende Wink Martindale ist am Dienstag (15.) im Alter von 91 Jahren verstorben, umgeben von seiner Familie und seiner Ehefrau Sandra, mit der er fast fünf Jahrzehnte seines Lebens teilte.
Wenn du mit Quizshows aufgewachsen bist, die die ganze Familie vor den Fernseher gebracht haben, hast du mit Sicherheit schon von ihm gehört. Wink Martindale, der charismatische Moderator von Tic-Tac-Dough, Gambit und Dutzenden weiterer legendärer Spielshows, hatte eine 74-jährige Karriere, die Generationen überdauerte — und die Fernsehgeschichte mitgestaltete.
+ Hollywood-Star mit 62 Jahren muskulös und kaum wiederzuerkennen
Wink begann bereits mit 17 Jahren beim Radio und war bei einem der ikonischsten Momente der Musikgeschichte dabei: 1954 war er es, der die Mutter von Elvis Presley anrief und ihn zur Radiostation WHBQ einlud — wo der junge Elvis sein erstes Interview gab, nachdem sein Lied zum ersten Mal im Radio gespielt wurde. Ja, Wink war Zeuge der Geburt des Rock’n’Roll!
Aber dabei blieb es nicht: Er landete auch einen musikalischen Hit mit dem Song Deck of Cards (1959), der über eine Million Mal verkauft wurde und es in die Top 10 der amerikanischen und britischen Charts schaffte.
Im Fernsehen glänzte er mit seinem unverwechselbaren Charme und moderierte zahlreiche Sendungen, die die Popkultur in den USA prägten. Words and Music, High Rollers, Trivial Pursuit, Debt und viele andere machten Wink zu einer festen Größe auf den Bildschirmen der 60er, 70er, 80er Jahre und darüber hinaus. Er produzierte auch die Sendung Headline Chasers und spielte in aktuellen Werbekampagnen mit — unter anderem zusammen mit Schauspieler Rob Lowe in einem Werbespot für KFC.

2006 erhielt er seinen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame. Im Jahr 2024 wurde er auf der Beale Street in Memphis für seinen historischen Beitrag zur Musik und Unterhaltung geehrt. Und ja, er war einer der ersten Namen in der Hall of Fame der US-Game-Shows.
Er hinterlässt seine Ehefrau Sandra, seine Töchter Lisa, Lyn und Laura, seine Schwester Geraldine, Enkelkinder, Urenkel, einen „Herzenssohn“ namens Eric — und seinen treuen Chihuahua namens Dude.
Fotos: Wikimedia. Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt und vom Redaktionsteam überprüft.
